Mozart schrieb mehr als seine Zei. einen sehr differenzierten und anspruchsvollen
Orchestersatz, insbesondere die Bläser erlangten eine zuvor unbekannte Eigenständigkeit.
die Zeit der
Auseinandersetzung mit
Vorgängern und Zeitgenossen (von der Übersiedlung nach Megara bis zur
Gründung der
Akademie) und 3. Daher sind autobiographische Daten äußerst spärlich, und vieles ist nur durch
Briefe oder
Berichte von Zeitg. zu erschließen. Wie bereits in der
Kindheit schuf er sich seine eigene
Bühne, traf jedoch damit in das Herz seiner Zeitgenossen; das
Stück wurde abgeschrieben, an
Freunde gegeben. Irving und dreier schriftstellerischer Z. (Lord Jeffrey, Southey, Wordsworth), die viel
Anstoß erregten und wohl besser nicht veröffentlicht wären. Von Zeitgenossen wurde die Wandlung, auf
Steiners persönliche
Lebensumstände anspielend, vielfach unter Verweis auf rein weltliche
Motive gedeutet. In der antiken Welt kümmerten sich so wenige
Menschen darum, ihre Z. auf der Basis des
Geschlechts zu kategorisieren, zu dem sie sich erotisch hingezogen fühlten, dass keine Dichotomie gebräuchlich war, um diese Unterscheidung auszudrücken. ): Die vielen
Gesichter
Hermann Hesses ? Ein
Dichter im
Urteil seiner Zei. von damals bis heute , Edition Isele, Eggingen 1996, .
Anders als seine Ze. schrieb er nicht über heldenhafte
Arbeiter oder die Mühen von Kleinbauern, sondern beobachtete besorgt die
Entwicklung der sich entwickelnden
Wohlstandsgesellschaft.
Galerien sind deshalb auch immer
Anlaufpunkte für
Künstler gewesen, die sich mit den
Werken ihrer Zeitgenossen auseinandersetzen wollten.
Tatsächlich bemerkten bereits Zeitg., dass die
Industrie Armut nicht erzeuge, wie Engels behauptete, sondern sie lediglich anzog.
Neben dem offensichtlichen militärischen Wert wurde sie von den Zeitgenossen als Messlatte für die
Leistungsfähigkeit und
Fortschrittlichkeit der beiden konkurrierenden
Systeme wahrgenommen. Was man später die ?deutsche
Kulturnation? genannt hat, das ist mit
Friedrich Schiller verbunden, wenn auch ohne sein aktives Zutun, und viel mehr noch mit seinem Ze. und
Weimarer Mitbürger
Johann Gottfried Herder? (. Bach galt den Zeitgenossen zurecht als bedeutender ?Harmonist?, der die
Möglichkeiten der Tonarten und deren
Eigenschaften durch den gesamten Quintenzirkel ausschöpfte wie vor ihm keiner. Viele Zeitg.
Steiners unterstellten ihm rein weltliche
Motive, indem sie auf die prekären materiellen
Verhältnisse verwiesen, in denen er sich in den
Jahren davor befunden hatte. Das Bild, das Mark Aurel als
Herrscher geboten hat, sowie seine überlieferten philosophischen Reflexionen haben ihm unter Zeitgenossen und Nachgeborenen vielfach
Respekt und Bewunderung eingetragen, in breiten
Bevölkerungskreisen des Römischen Reiches wie unter Aristokraten und
Herrschern. ] Zeitzeugen
Bereits die Zeit. beurteilten die
Novemberrevolution je nach politischer Überzeugung höchst unterschiedlich. Thematisch begeisterte und entsetzte Beardsley mit seinen morbiden, frivolen, kunstreich-kühl ziselierten
Grafiken sowohl seine Zeitgenossen als auch spätere
Betrachter seiner Kunst bis in die heutige Zeit. Das zeigen zahlreiche
Urteile bedeutender Z., die
Steiner zwar als rätselhaft oder halbseiden apostrophierten, aber auch seine
Wirkung zur
Kenntnis nahmen.
Großen
Einfluss auf Schinkel und seine Zeitgenossen hat das bereits 1762 erschienene Werk . Denn nichts erfreut so sehr wie die
Muster der Tugenden, die aus den
Handlungen unserer Zeit. uns in reicher
Fülle in die Augen fallen.
Die
Tatsache der föderalistischen
Ordnung mit vielen Einzelregelungen wurde schon von Z. wie . heraus, an der so namhafte Zeit. wie
Johann Wolfgang Goethe,
Johann Gottfried Herder, . ] Die
Revolution aus Sicht von Zeitgenossen und Nachwelt Die
Novemberrevolution ist eines der wichtigsten
Ereignisse der jüngeren . (1514) in der
Tradition des
Mittelalters; sie sind hauptsächlich auf die humanistische
Kritik von Sitten und Untugenden der Z. gerichtet, die sie mit didaktischer Strenge zu verbessern trachten. bemerkenswert nahe ? näher jedenfalls als es Schillers Zeitgenossen die damals ebenso weit zurückliegende, aber fast vergessene deutsche . Diese wachsende Verflechtung war den Zeitg. durchaus bewusst, sie wurde intensiv öffentlich diskutiert. Die neu entstandene
Mehrheit Walpoles wurde von Zeitgenossen und
Historikern als sehr instabil angesehen, da viele neue
Parlamentsmitglieder dazugehörten, deren Loyalität schwierig einzuschätzen war.
Besonders in den
Szenen Walpurgisnacht und Walpurgisnachtstraum hat
Goethe Anspielungen eingearbeitet, die für seine Ze. unmissverständlich waren. ) Schon Zeitgenossen des
Augustus betrachteten ihre
Gegenwart als ?apollinische Ära?, geprägt von . Grundanschauungen blieben jedoch nach
Meinung seiner Zei. oft widersprüchlich und eklektizistisch zwischen materialistischen und idealistischen
Positionen.
Luther hielt jedoch wie die meisten Zeitgenossen eine konfessionelle
Vielfalt innerhalb eines
Territoriums für undurchführbar und empfahl
Andersgläubigen, auszuwandern. es sehr:
Mozarts reifer Stil wird als Synthese aus dem, was die Zeit. ?galant? und ?gelehrt? nannten, dargestellt. Ein Grund hierfür ist, dass es kaum
Aufzeichnungen von Manet oder seinen Zeitgenossen zur
Entstehung der frühen
Arbeiten gibt. Im
Gegensatz zu vielen seiner Zei. behielt er aber auch sein weiteres Leben einen optimistischen und nüchternen Blick auf die
Ereignisse in
Frankreich, die sukzessive folgenden revolutionären
Regierungen dort und die von ihnen eingeführten Änderungen. Als vornehmer Grieche mit
Studium in Rom hat er dabei nach eigener
Aussage die wichtigsten in seiner Zeit zugänglichen
Bücher und zahlreiche
Berichte von Zeitg. verarbeitet (unter anderem . Indem er die gewöhnliche
Bedeutung der
Objekte aufhob und ihnen eine traumhaft-sinnliche, sogar erotische
Komponente zukommen ließ, unterschied er sich von seinen europäischen Z. wie Moholy-Nagy oder .
Manche Zeitgenossen sagten, er sei ein besserer Schlittschuhläufer als
Schriftsteller gewesen. Zum anderen ist es fraglich, ob den Zei. die
Bedeutung dieses ?
Epochendatums? wirklich bewusst war. Übertragung: Eva Rönnau und
Marianne Wiebe in
Zusammenarbeit mit Lew Kopelew; zitiert aus: Raissa Orlowa, Lew Kopelew: Zeitgenossen,
Meister,
Freunde .