das Wirken der Humanität: ?Seele legt sie auch in den Genuß, noch Geist ins
Bedürfnis, Grazie selbst in die Kraft, noch in die Hoheit ein Herz.
Was in lustvoller
Arbeit gekocht wird, wird oft ganz nebenbei genüßlich verspeist, das gesellige Beisammensein zwecks einer Mahlzeit spielt keine Rolle, da man sowieso viel beieinander ist. ? 17/1996 ?Die
Bilder zeigen diese
Verfassung als selbstverständliche Obsession: Als ginge es um den leidenschaftlichen Genuß eines
Menschen beim Bogenschießen oder bei der . Auch der Automieverlust der
Menschen durch ihre wechselseitige
Abhängigkeit voneinander hat die positive Seite, dass damit ?die subjektive
Selbstsucht in den
Beitrag zur Befriedigung der
Bedürfnisse aller anderen? umschlägt, indem ?jeder für sich erwirbt, produziert und genießt, er eben damit für den Genuß der Übrigen produziert und erwirbt? (R 353). 41, 1988 ?Das Buch zeigt Verwandtschaft mit Paulus, wenn der Seher
Johannes auch eher auf der judenchristlichen Seite steht und allzu stark pagane Auswüchse des paulinischen
Christentums anprangert (
Frauen als Prophetinnen,
Erlaubnis von Mischehen mit Heiden, Genuß von Götzenfleisch). aufnahm: Durch das religiöse
Bekenntnis wird der Genuß der bürgerlichen und staatsbürgerlichen
Rechte weder bedingt noch beschränkt. ?Rom mit seiner Gigantomanie, seinem
Mangel an gemeinsamen geistigen
Werten, seinem
Reichtum und seiner Armut, seinem
Lebensgenuß und seinem
Lebensüberdruß, seinem Verlangen nach
Unterhaltung und
Erlösung, seinem Individualismus und seiner
Massenpsychose, dieses Rom ist der Präzedenzfall unserer eigenen
Großstadtzivilisation.