Aristoteles? dialektische Rhetorik ist eine
Reaktion auf die Rhetoriktheorie seiner Zeit, die ? wie er kritisiert ? bloße Versatzstücke für Redesituationen bereitstellt und
Anweisungen, wie man durch Verleumdung und die Erregung von Emoti. das
Urteil der
Richter trüben kann.
Ferner grenzt er sich deutlich von der ?tragischen? Geschichtsschreibung ab, die durch erfundene
Erzählungen gezielt Emotionen erzeugen will . Die Mitte besteht also ? hier wie bei den anderen
Charaktertugenden ? darin, angemessene Em. zu haben und demgemäß angemessen zu handeln. Sie kam vom
Theater und war es nicht gewohnt, Emotionen ausschließlich über Mimik und Gestik auszudrücken, wie es Hitchcocks visueller Erzählspiel verlangte. , deren
Funktion aus seiner Sicht darin besteht, Emo. zu erregen, um sie schließlich zu reinigen ( katharsis ). und Decrescendi [?] Alle psychischen
Kräfte, der
Verstand ebenso wie das Anschauungsvermögen und die Emotionen, sollen mobilisiert werden, auf daß sie übereinstimend das eine verwirklichen, auf das es ankommt, das den
Erkenntnissen der
Philosophie gewidmete Leben?. Das
Verhältnis zwischen Landsberger
Bürgern und den DPs war meist durch Emoti. geprägt und nie unproblematisch. ist von der Strenge und Absolutheit des stoischen
Ausgangsentwurfs dies und jenes abgeschliffen worden (etwa die völlige Missachtung des Leibes und der E.).
Außerdem eignet sich das
Fernsehen für die Werbeindustrie, weil man mit diesem
Medium besonders gut
Gefühle und Emoti. beim
Konsumenten wecken kann. Beim
Menschen meint psyche auch "den Sitz und
Ausgangspunkt seiner Affekte und Emotionen? .
Propagandafilm ist die
Bezeichnung für einen
Dokumentar-, Kurz- oder Spielfilm, der den
Zuschauer versucht, durch das Hervorrufen von Ressentiments und Emo. gezielt zumanipulieren.
I 1) Seine eigene
Theorie der Emotionserrung zielt hingegen darauf ab, dass bestehende Sachverhalte hervorgehoben werden und so die adäquaten Emotionen gefördert und inadäquate verhindert würden. spielte eine wichtige Rolle in der
Entwicklung der
Massenpresse zu einem
Medium, das den
Bedarf der Leserschaft nach Emoti. deckte. Es handelte sich um eine Form geistiger Übungen, die darauf zielten, eine mit den
Grundsätzen der Stoa übereinstimmende
Lebensführung im Bewusstsein wachzuhalten und zu aktualisieren (Adrogans) sowie abweichende Emotionen zu kontrollieren. Weitgehend unumstritten ist nur (4a): Beim
Zuschauer sollen durch die dargestellte
Handlung die Emoti.
Mitleid und
Furcht erregt werden. Die grammatikalische
Konstruktion Reinigung der Emotionen lässt dabei verschiedene Deutungen zu, worin die Reinigung besteht.
Vermutlich sollen die Emo. selbst (durch eine Emotionserregung) gereinigt werden; die
Aussage ist aber auch als Reinigung von den Emo. verstanden worden. Aristoteles kritisiert an seinen
Zeitgenossen das sachfremde Erregen von Emotionen, etwa wenn der
Angeklagte seine
Familie mitleidserregend während der
Verhandlung auftreten lässt.
Insofern sie nicht gesetzgebunden ist, ist sie eine bloße
Herrschaftsform, teilweise kaum eine
Verfassung, und insofern problematisch, als nur das
Gesetz unbeeinflusst von Em. herrschen kann. Für die
Darstellung von Emotionen stehen Filmschauspielern damit ganz andere
Möglichkeiten zur
Verfügung als
Bühnenschauspielern. Die anfängliche
Mischung aus
Briefen voller
Hoffnungslosigkeit,
Sehnsucht und
Verzweiflung macht Intrigenhandlungen Platz;
Briefe werden lanciert und vorenthalten, planvoll abgefasst, um zu manipulieren; eine erhebliche
Spannungsbreite der Em. wird ausgekostet, bevor die
Helden ruiniert enden.
Andere sehen im
Schauspieler eher den Prototyp eines ?übersozialisierten?
Menschen, der die heute generell gestellte
Forderung nach
Selbst- und Triebbeherrschung so stark internalisiert hat, dass er fast beliebig über seine Emo. und Äußerungen verfügen kann. Diese These wurde in der Folgezeit ausführlich und nicht ohne Emoti. widerlegt.
Schlagzeilen werden mit Emotionen verbunden um beim Leser ein bestimmtes
Gefühl hervorzurufen wie ?
Benzin-/Strom-/Preis-/Grand-Prix-Wut?, es wird in Großbuchstaben ein
Gefühl von
Entsetzen erzeugt wie bei ?KREBS-ANGST wegen Handystrahlung? oder
Fragen gestellt wie ?Muss unsere arme Erde sterben.
Erstmals hatten er selbst und andere eine gewisse Begabung an ihm entdeckt: Er konnte
Zuhörer fesseln und Emot. wecken. Aristoteles?
Theorie zufolge können alle Emotionen definiert werden, indem drei
Faktoren berücksichtigt werden. Es besteht in der Betätigung der
Charaktertugenden, die den
Umgang mit anderen
Menschen sowie mit unseren Emoti. bestimmen. Dabei wollte Elvis mit seinen
Bewegungen nie einen öffentlichen
Skandal provozieren ? im
Gegensatz zu manchen Rockstars nach ihm, die noch wesentlich spektakulärer auftraten, um so ihren allgemeinen Bekanntheitsgrad zu erhöhen oder ihr Image als ?böse Buben? zu pflegen ?, sondern sie waren vor allem
Ausdruck seiner musikalischen Emotionen. Sofern der
Redner mit dieser
Methode bestehende Sachverhalte eines Falles hervorhebt, lenkt er damit nicht ? wie bei den kritisierten
Vorgängern ? von der Sache ab, sondern fördert nur dem Fall angemessene E. und verhindert somit unangemessene. Da
Charaktertugenden und
Verstandestugenden einander nicht ausschließen, meint Aristoteles möglicherweise, dass selbst der Theoretiker, insofern er ein soziales und mit Emotionen ausgestattetes Wesen ist, sich im Sinne des zweitbesten
Lebens betätigen muss. Alle Wesen sind im Kreislauf des
Lebens gefangen, daran gebunden durch Karma: ihre Taten,
Gedanken und Emoti., durch
Wünsche und Begierden.
Wichtiger als die Lesbarkeit ist dabei die Erzielung perfekter ästhetischer Ausgewogenheit und das Sichtbarmachen von Emotionen. Dies sollte vor allem durch
Kontrolle der Emo. in
Verbindung mit einer schicksalsbejahenden Grundhaltung im
Einklang mit der
Ordnung des Universums erreicht werden; zugleich wusste man um die
Verpflichtungen gegenüber den Mitmenschen und der
Gemeinschaft.
Grundlage für die Tugenden sind dabei sowohl die
Handlungen als auch die Emotionen und Begierden.