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Bundesrat

Der Reichstag war neben dem Bund. gleichberechtigte Kammer bei der Verabschiedung von Gesetzen.

Anklage von Staatsorganen Der Bundestag hat neben dem Bundesrat die Möglichkeit, den . Landespolitiker würden den B. gern als gleichberechtigte zweite Kammer sehen wie den Schweizer Ständerat oder den Senat der Vereinigten Staaten; Kritiker hingegen halten den B. für überflüssig, da er nie nach Länder-, sondern immer nach Parteieninteressen abstimmt, wie es im Nationalrat der Fall ist. Er leitet die Sitzungen des Bundesrates und nimmt repräsentative Aufgaben im In- und Ausland wahr, hat aber keine Vorrechte gegenüber dem Restbundesrat. , die einen Einspruch des B.es signalisieren oder auch von der Regierung bzw. Da solche Elemente oft gesetzgebungstechnisch zusammengefasst werden, werden die Gesetze umgangssprachlich ?Zustimmungsgesetze? genannt, dies sagt jedoch nichts über die Frage aus, ob der Bundesrat einer Umsetzung zustimmen muss. Während Schröder für einige Bu.sabstimmungen CDU-regierte Länder durch Zugeständnisse dazu bewegen konnte, im Sinne der Bundesregierung abzustimmen, scheiterten andere Reformvorhaben von Rot-Grün, wie das Verbraucherinformationsgesetz, an der CDU/CSU-Mehrheit im Bu.. Der Bu. ist dabei kein Organ der Länder, sondern ein Organ des Bundes, in dem Vertreter der Regierungen der Länder sitzen. Zusammenarbeit mit Bundestag und Bun. Der Bundestag kann jederzeit die Herbeirufung oder die Anwesenheit des Bundeskanzlers oder eines Bundesministers verlangen. Ausnahme waren Bestimmungen, die die Umwandlung des Bundesrates in einen Länder- und Ständerat vorsahen. Wird der Vermittlungsausschuss nicht einberufen oder macht dieser keinen Vorschlag zur Änderung des Gesetzesbeschlusses, so hat der Bu. in angemessener Frist über das Gesetz abzustimmen.

36, ausführlich zur Rolle des Bundesrates: Nipperdey, Machtstaat vor der Demokratie , S. Mehrere Reformvorhaben der Bundesregierung scheiterten an der rot-grünen Mehrheit im Bun.. Auch ist es der von der FDP durchgesetzten Stimmenenthaltung der schwarz-gelb regierten Bundesländer im Bundesrat während des Gesetzgebungsverfahrens zum . , in der alle im Bundestag und im Bun. eingebrachten Gesetzesvorhaben und deren parlamentarische Behandlung aufgeführt sind. Bei Änderungen von Steuergesetzen, die Erträge betreffen, die Länder oder Kommunen zustehen, haben die Bundesländer nach Artikel 105 Absatz 3 des Grundgesetzes Mitwirkungsmöglichkeiten über Bundesorgane wie den Bundesrat. Eine Vorkommission machte dem Bun. hinsichtlich der Ausarbeitung eines bürgerlichen Gesetzbuches Vorschläge, die weitgehend auf ein Gutachten des Professors für Handelsrecht, . 4 dieses Papiers: ?Wir interpretieren den Inhalt der Artikel 23 und 144 (2) des Grundgesetzes dahin, daß er die Annahme unseres früheren Ersuchens darstellt, demzufolge Berlin keine abstimmungsberechtigte Mitgliedschaft im Bundestag oder Bundesrat erhalten und auch nicht durch den Bund regiert werden wird, daß es jedoch eine beschränkte Anzahl Vertreter zur Teilnahme an den Sitzungen dieser gesetzgebenden Körperschaften benennen darf. ausführen), so bedarf der Gesetzentwurf nicht schon deshalb der Zustimmung des Bu.es. : Der deutsche Bundesratspräsident Ole von Beust gedenkt in der Rede zu Ehren der Opfer der . Experte für Landesversorgung im Zweiten Weltkrieg (?Plan Wahlen?), 1949?1958 Direktor der UNO-Ernährungsorganisation FAO, 1959?1965 Bu. (BGB).

Rederecht, Anwesenheitsrecht und -pflicht Neben den Mitgliedern des Bundestages haben auch die Mitglieder der Bundesregierung und des Bund.es Rederecht im Bundestag. Jahr Prozent Mandate Sonstiges 1983 1 2,50 % 0 1987 4,40 % 0 1991 9,08 % 7 1 Stadtrat 1996 7,94 % 7 1 Stadträtin 2001 12,45 % 11 1 Stadträtin, 1 Bu. 2005 14,63 % 14 2 Stadträte, 1 Bu. 1 Angetreten als Alternative Liste Wien (ALW) Bei den Gemeinderats- und Landtagswahlen 2001 erhielten die Grünen 12,45 % der Stimmen und damit 11 Mandate im Landtag. Die grünen Bundesräte konnte 2003 erstmals einen eigenen Klub im Bundesrat gründen, den Fraktionsvorsitz übernahm Stefan Schennach. Der jeweils dem Präsidium nächstgelegene Platz ist der Bundeskanzlerin und dem Bund.spräsidenten vorbehalten. Hinter den Bänken von Bundesregierung und Bundesrat befinden sich Tafeln, die mit Leuchtbuchstaben den gerade aktuellen Tagesordnungspunkt anzeigen. Der Gesamtbundesrat als Kollektiv erscheint zudem aufgrund seiner Stellung de facto auch als Staatsoberhaupt. Der Bundesrat war von Verfassungs wegen als der eigentliche Souverän des Reiches gedacht. des Bundes und der Länder, die 2004 über einen neuen Zuschnitt der Gesetzgebungszuständigkeiten und der Zustimmungsbefugnisse des Bunde.es verhandelte, scheiterte an Differenzen in der Bildungspolitik. Das Wahlergebnis brachte auch mit sich, dass die Tiroler Grünen nun erstmals in ihrer Geschichte ein Mitglied des Bundesrates nominieren konnten. Auf den Bun. kommt es nicht an, da er Bundesorgan ist (Artikel 32 Absatz 2 des Grundgesetzes).

Nur in Fällen, in denen in die Rechte der Bundesländer eingegriffen wird, besitzt der Bundesrat ein absolutes Vetorecht. Wiederholt konnte Schröder durch Zugeständnisse erreichen, dass einzelne Länder, an deren Regierung die CDU beteiligt war, seine Regierungspolitik im Bund. unterstützten. Die Integration der Katholiken in den neuen Bundesstaat erfolgte 1891 durch die Wahl des ersten Katholiken in den Bundesrat. Für jeweils ein Jahr wird ein Mitglied des Bu.es von der Bundesversammlung zum . Diepgen, so wird berichtet, nimmt es Momper bis heute übel, dass dieser Diepgens Amtszeit just genau in dem Zeitintervall unterbrach, in welchem die Mauer fiel, die Wiedervereinigung erfolgte und das Land Berlin die Bunde.spräsidentschaft innehatte. Eine entscheidende Schwäche für die Macht des Reichstages war, dass der Bu. mit Zustimmung des Kaisers das Parlament jederzeit auflösen und Neuwahlen ausschreiben konnte. Wird sie nicht positiv beantwortet, das heißt stimmt weniger als die absolute Mehrheit der Mitglieder des Bundestages dem Vertrauensantrag zu, so kann der Bundespräsident auf Vorschlag des Bundeskanzlers den Bundestag auflösen oder mit Zustimmung des Bundesrates den . Ist das Vermittlungsverfahren beendet und hat der Bundestag im Falle der Änderung des Gesetzesbeschlusses durch den Vermittlungsausschuss erneut Beschluss gefasst, so kann der Bu. binnen zwei Wochen Einspruch einlegen. Ist der Verteidigungsfall beschlossen und kann der Bundestag nicht zusammentreten, so übernimmt der Gemeinsame Ausschuss dessen Rechte und ersetzt Bundestag und Bundesrat.



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